Sommerferienangebot für Jugendliche von 10-16 Jahren

Langeweile in den Sommerferien? Gibt es nicht, vor allem, wenn man beim Sommerferienangebot von Pro Jugend e.V. teilnimmt. Folgendes ist geplant - bis zum 10.07.2022 schnell anmelden:

31.05.2022: Allgemeinverfügung- Amtstierärztliche Verfügung zur Bildung eines Sperrbezirkes wegen Amerikanischer Faulbrut (AFB) der Bienen

Nach Feststellung der AFB in einem Bienenbestand in der Gemeinde Rabenau, Ortsteil Karsdorf, wird das in der Karte eingezeichnete Gebiet zum Sperrbezirk erklärt.

Dies betrifft die Ortsteile Karsdorf (Gemeinde Rabenau), Rundteil (Gemeinde Bannewitz) und Quohren (Gemeinde Kreischa).

 

Die äußere Grenze des Sperrbezirks wird im Detail örtlich wie folgt beschrieben:

Die nördliche Begrenzung bildet die Weggabelung der K 9013 mit der B 170 in Rundteil. Der B 170 nach Süden folgend bis zur Dresdner Straße 1. Dort in westlicher Richtung den Weg bis zur Siedlungsgrenze folgend. Von hier weiter in gerader Linie zum östlichen Teil des Weges der Häuser 60 und 62 der Talstraße in Quohren. Diesen Weg nach Südosten folgend auf die Talstraße in Quohren. Dem Straßenverlauf nach Osten folgend, bis zur Abzweigung Talstraße 43e, 45 und 47. Von hier dem Weg nach Süden folgend, bis der Weg nach Osten abknickt. An diesem Knick gerade nach Süden zur Quohrener Kipse und von dort Richtung Südwest auf die B 170 am Durchfluss des Baches, der in den Heidemühlenteich fließt. Von hier dem Bach in westlicher Richtung folgend, bis zum Teichweg. Dem Teichweg nach Westen folgend, bis zur S 193. Zunächst der S 193 nordwestlich folgend bis zum Schulsteig, diesen weiter nordwestlich folgend bis zur Kreuzung mit dem Marktsteig. Von der Kreuzung in gerader Linie nach Nordwesten auf die K 9013 an der Stelle, an dem der Klinken Born die Straße tangiert. Hier in nordwestliche Richtung in gerader Linie zur Gabelung der K 9013 und des Weges, der von Börnchen aus auf die K 9013 trifft. Von hier aus der K 9013 nach Norden folgend bis zum Ausgangspunkt.

 Für alle Imker im Sperrbezirk gilt:

  1. Alle Bienenvölker und Bienenstände im Sperrbezirk sind, soweit nicht schon geschehen, umgehend amtlich auf Amerikanische Faulbrut zu untersuchen.

Alle Imker im Sperrbezirk haben sich unverzüglich beim Amt für Gesundheits- und Verbraucherschutz, Sachgebiet Veterinärdienst, des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge in Pirna zu melden. (Tel.: 03501 515-2401; lueva@landratsamt-pirna.de), soweit sie nicht bereits dort registriert sind.

2. Die Untersuchungen der Bienenvölker im Sperrbezirk werden unverzüglich eingeleitet.

3. Bienenvölker dürfen von ihrem Standort nicht entfernt werden.

4. Bienenvölker, lebende oder tote Bienen, Waben, Wabenteile, Wabenabfälle, Wachs, Honig, Futtervorräte, Bienenwohnungen und benutzte Gerätschaften dürfen nicht aus den Bienenständen entfernt werden.

Dies gilt nicht für Wachs, Waben, Wabenteile, Wabenabfälle, wenn sie an Wachs verarbeitende Betriebe, die über die erforderliche Einrichtung zur Entseuchung des Wachses verfügen, unter der Kennzeichnung „Seuchenwachs“ abgegeben werden.

Dies gilt gleichfalls nicht für Honig, der nicht zur Verfütterung an Bienen bestimmt ist.

Honig aus den Bienenvölkern ist für den menschlichen Verzehr ohne Einschränkungen verkehrsfähig!

Gesetzliche Gründe:

Am 20.05.2022 wurde der Seuchenerreger Paenibacillus larvae in den Völkern eines Bienenstandes nachgewiesen. Der Ausbruch wird aufgrund Artikel 9 (2) a) der Verordnung (EU) 2020/689 als bestätigter Fall einer gelisteten Seuche eingestuft, da bei einem Tier oder einer Gruppe von Tieren, der Seuchenerreger bei einer Probe von einem Tier oder einer Gruppe von Tieren isoliert wurde.

Im Artikel 2 der Verordnung (EU) 2018/1882 in Verbindung mit der Tabelle im Anhang der Verordnung wurde die amerikanische Faulbrut als Seuche der Kategorie D+E geführt. Daher ist die AFB nach Artikel 9 Abs. 1 Buchstaben d und e der Verordnung (EU) 2016/429 i.V.m. Artikel 1 Nr. 4 und 5 der Verordnung (EU) 2018/1882 innerhalb der Union zu überwachen und die Ausbreitung zu verhindern.

Nach Artikel 170 der Verordnung (EU) 2016/429 dürfen Mitgliedstaaten nationale Maßnahmen gegen gelistete Seuchen gemäß Artikel 9 Abs. 1 Buchstaben d und e innerhalb ihres jeweiligen Hoheitsgebietes ergreifen.

Daher wird nach § 10 der Bienenseuchen-Verordnung obiger Sperrbezirk festgelegt.

Rechtsbehelfsbelehrung:

Gegen diesen Bescheid kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch erhoben werden. Der Widerspruch ist beim Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge – Landratsamt -, Schloßhof 2/4, 01796 Pirna schriftlich, in elektronischer Form nach § 3 a Abs. 2 des Verwaltungsverfahrensgesetzes oder zur Niederschrift einzulegen.

Ein etwaiger Widerspruch hat nach § 37 des Tiergesundheitsgesetzes vom 22. Mai 2013 (BGBl. I S. 1324) keine aufschiebende Wirkung.

Die Allgemeinverfügung ist veröffentlicht auf der Internetseite des Landratsamtes Sächsische Schweiz-Osterzgebirge unter
www.landratsamt-pirna.de/bekanntmachungen.html.

 

Informationen zum 9-Euro-Ticket ab 01.06.2022

In den Monaten Juni, Juli und August sinken die Kosten für die Nutzung von Bus und Bahn auf neun Euro je Monat. Gleichzeitig wird die Gültigkeit auf ganz Deutschland erweitert (ausgenommen IC, EC, ICE und Flixtrain). Nie war die Fahrt mit den Öffentlichen einfacher und günstiger. Es gilt in allen Regionalzügen und S-Bahnen,  Straßenbahnen, Stadt- und Regionalbussen sowie vielen Fähren und der Weißeritztalbahn. Das Ticket ist erhältlich an:

  • Ticketautomaten an Haltestellen und Bahnhöfen,
  • in allen Servicestellen und Reisezentren und
  • ab 1. Juni in den Apps VVO mobil, DVB mobil, DB Navigator und bei Fairtiq.

Auf folgender Internetseite finden Sie Antworten auf viele Fragen: www.vvo-online.de/9EuroTicket.


9-Euro-Ticket auf der Weißeritztalbahn

Inhaber der 9-Euro-Tickets können die Züge der Fichtelbergbahn, Lößnitzgrundbahn und Weißeritztalbahn vollumfänglich nutzen.
Bitte beachten Sie jedoch, dass der Verkauf des Tickets in den Zügen aus technischen Gründen nicht möglich ist. Die Akzeptanz kann daher nur gewährt werden, wenn der Zustieg bereits mit gültigem 9-Euro-Ticket erfolgt. Andernfalls greift der reguläre Tarif der SDG-Bahnen. Das Ticket ist personengebunden und nicht übertragbar. Das Ticket zählt nur mit eingetragenem Namen des Inhabers als gültige Fahrkarte. Eine kostenfreie Mitnahme von Mitreisenden, Hunden & Fahrrädern ist ausgeschlossen und wird zum regulären Tarif der jeweiligen Bahn berechnet.

Video zum Erlebnisweg „Sagenhafter Mühlberg“ in Rabenau

Die Jugendgruppe media.lab Bibliothek Freital Zauckerode beschäftigt sich in der Freizeit mit ihren 2 Teamleitern in der Bibliothek Freital-Zauckerode mit dem Ausprobieren von verschiedensten technischen Möglichkeiten mit PC, Kamera, Tablet und dergleichen. Nun hat sie ein Video über die Eröffnung und Gestaltung des Erlebnisweges "Sagenhafter Mühlberg" zusammengestellt. Sehen Sie selbst:

Die Stadt Rabenau dankt den Jugendlichen und Unterstützern sehr herzlich für die Erstellung dieses tollen Videos!

 

Aufhebung Restriktionszone zw. Karsdorf und Reinberg zum Schutz vor Verschleppung der Klassischen Geflügelpest

UPDATE: 29.04.2022

Geflügelpest – Aufhebung der Tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung

Allgemeinverfügung vom 05.04.2022, Erweiterung der Restriktionszone der tierseuchenrechtlichen Verfügung vom 14. Februar 2022, Restriktionszone zwischen Karsdorf und Reinberg (Gemeinde Rabenau und Dippoldiswalde)

Die Tierseuchenrechtlichen Allgemeinverfügung im oben genannten Gebiet wird mit Wirkung zum 05.05.2022 aufgehoben. Mit dieser Tierseuchenrechtlichen Allgemeinverfügung sind alle tierseuchenrechtlichen Restriktionszonen bezüglich der Geflügelpest im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge widerrufen.

Die Aufhebung der Tierseuchenrechtlichen Allgemeinverfügung ist auf der Internetseite des Landratsamtes unter www.landratsamt-pirna.de/bekanntmachungen.html zu finden.

Amtstierärztliche Verfügung - Tierseuchenrechtliche Maßnahmen zum Schutz vor der Verschleppung der Klassischen Geflügelpest 

Hier: Erweiterung der Restriktionszone der tierseuchenrechtlichen Verfügung vom 14. Februar 2022, Restriktionszone zwischen Karsdorf und Reinberg (Gemeinde Rabenau und Dippoldiswalde)

Für nachfolgend genanntes Gebiet (Risikogebiet), wird bis auf Widerruf die Aufstallung von Geflügel (ausgenommen Laufvögel) angeordnet:

Das Risikogebiet wird um eine unabhängige Zone erweitert. Es verläuft vom Hafterteich (an B 170) - S193 folgend - bis Abzweig rechts Zeltplatz Heidemühlenteich - Waldkante bis oberhalb Heidemühlenteich - bis zur B 172 - B 172 rechts bis Abzweig links Hermsdorf/W. - vor Reinberg rechts bis zur B 172 - B 172 rechts bis Hafterteich.

Für alle Geflügelhalter im Risikogebiet gilt:

  1. Sämtliches Geflügel ist in geschlossenen Ställen oder unter einer überstehenden, nach oben gegen Einträge gesicherten dichten Abdeckung und mit einer gegen das Eindringen von Wildvögeln gesicherten Seitenbegrenzung zu halten.
  1. Jeder, der in den Risikogebieten Geflügel hält, hat dies unverzüglich unter Angabe seines Namens, seiner Anschrift und der Art und Anzahl des Geflügels, der Nutzungsart und ihres Standortes, bezogen auf die jeweilige Art sowie die bisherige Haltungsform (in Ställen oder im Freien) beim Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge anzuzeigen, sofern dies noch nicht erfolgt ist.
  1. In den Risikogebieten ist für Veranstaltungen mit gehaltenen Vögeln folgendes zu beachten:
    • Geflügelausstellungen, Geflügelmärkte und Veranstaltungen ähnlicher Art sind in geschlossenen Räumen durchzuführen.
    • Alle gehaltenen Vögel im Bestand sind längstens fünf Tage vor der Veranstaltung klinisch tierärztlich zu untersuchen, die Bescheinigung ist dem amtlichen Tierarzt bei Aufstellung vorzulegen. Dies gilt auch, wenn Tiere aus dem Risikogebiet zu einer der unter 3.1 genannten Veranstaltungen verbracht werden.
    • Die ausgestellten Enten und Gänse sind längstens 7 Tage vor der Veranstaltung mittels eines kombinierten Rachen- und Kloakentupfers virologisch auf aviäres lnfluenzavirus zu untersuchen. Dies ist durch den Untersuchungsbefund bei Einlieferung nachzuweisen.  Dies gilt auch, wenn Tiere aus dem Risikogebiet zu einer der unter 3.1 genannten Veranstaltung verbracht werden.
  1. Die Örtlichkeiten sind mit einem geeigneten, zulässigen Desinfektionsmittel nach näherer Anweisung des Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramtes des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge zu reinigen und zu desinfizieren.

Die Allgemeinverfügung ist veröffentlicht auf der Internetseite des Landratsamtes Sächsische Schweiz-Osterzgebirge unter www.landratsamt-pirna.de/bekanntmachungen.html.

 

Freie Mietwohnungen der Stadt Rabenau

In Rabenau, im Ortsteil Oelsa und im Ortsteil Obernaundorf ist je eine Wohnung zu vermieten. Für Details und Kontakt klicken Sie bitte hier: Mietwohnungsangebote.

gesperrt: Arthur-Lohse-Fußgängerbrücke im Rabenauer Grund über die Rote Weißeritz

Arthur-Lohse-Fußgängerbrücke über die Rote Weißeritz gesperrt

Im Rabenauer Grund ist die Fußgänger-Brücke "Arthur-Lohse-Brücke" durch den Eigentümer Sachsenforst im Rahmen der Wahrung der Verkehrssicherungspflicht auf unbestimmte Zeit gesperrt. Es gibt dort im Moment keine Möglichkeit, die Rote Weißeritz zwischen Wanderweg Rabenauer Grund und Sagenweg/ Paul-Laue-Steig zu überqueren. Wanderern des Sagenweges empfehlen wir, den gleichen Rückweg bis zum Semmelsteig zu nehmen und diesem nach rechts talabwärts zu folgen. Dort gibt es dann die Möglichkeit, die Bahngleise der Weißeritztalbahn zu überqueren und mittels einer Brücke kurz vor der Rabenauer Mühle wieder auf den Wanderweg Rabenauer Grund zu gelangen.

 

Aufruf zur Kontrolle und Pflege von Baumbeständen

Eigentümer in der Verkehrssicherungspflicht

Die Folgen der anhaltenden Hitze in den vergangenen Sommern haben im sächsi-schen Wald ihre Spuren hinterlassen. Die durchschnittlich zu geringen Niederschläge begünstigen Dürreschäden an den Bäumen und die milden Temperaturen im Winter sorgen für eine steigende Population der Borkenkäfer. Beides trägt nachhaltig zum Baumsterben in Sachsen bei. Gerade in Folge von Trockenheit, Schädlingsbefall und Sturmperioden steigt die Gefahr, dass Bäume die Verkehrssicherheit merklich beeinflussen.

Die Niederlassung Meißen des Landesamts für Straßenbau und Verkehr ist zuständig für die Baumkontrolle von Straßenbäumen an Bundes- und Staatsstraßen in den Landkreisen Meißen und Sächsische Schweiz/Osterzgebirge. In diesem Zusammenhang sind erhebliche Schäden auch außerhalb des Straßenbaumbestandes auffällig.

Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr appelliert daher eindringlich an die Ei-gentümer angrenzender Flurstücke entlang der Bundes- und Staatsstraßen sowie generell entlang aller öffentlicher Verkehrswege und Einrichtungen, ihrer Verkehrssicherungspflicht nachzukommen und Sturm- respektive Trockenschäden bzw. Bäume mit Schädlingsbefall unter Beachtung des Bundesnaturschutzgesetzes sowie der regional geltenden Gehölz- bzw. Baumschutzsatzungen zu beseitigen.

Abgestorbene und geschädigte Bäume stellen ein erhöhtes Risiko für die Verkehrs-teilnehmer dar. Schließlich kann der Eigentümer bei schuldhafter Verletzung der Verkehrssicherungspflichten für etwaige Schäden haftbar gemacht werden.

Landesamt für Straßenbau und Verkehr

Pächter für Gasthof gesucht!

Die Stadt Rabenau sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Pächter für den Oberen Gasthof Oelsa, Hauptstraße 3 in 01734 Rabenau.

Zur Pacht werden die folgenden Räumlichkeiten inklusive Ausstattung angeboten:

- Gastraum mit Tresenbereich (EG, 40 Gastplätze) - Vereinszimmer (EG, 20 Gastplätze) - Terrasse / Biergarten (25 Gastplätze) - Saal (1. OG, 170 Gastplätze) - Vereinszimmer „Bauernstube“ (2. OG, 30 Gastplätze) - Küche sowie Nebenräume

Der Saal wurde umfassend bis 1995 saniert, die vorhandene Küche (29 m²) wurde 2016 erneuert. 2013 wurden die WC-Anlagen im Gebäude erneuert und ebenso wurde 2014 eine Plattformlift und eine Rampe für den barrierefreien Zugang errichtet. Parkplätze sind am Grundstück vorhanden, ca. 10 neben der Bushaltestelle entlang der Hauptstraße. Weitere öffentliche Parkplätze sind an der Turnhalle Oelsa vorhanden.

Der bisherige Betreiber musste die Gaststätte krankheitsbedingt aufgeben.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Herrn Seidel, Bauamtsleiter, Tel.: 0351 64982-20 oder bauamt@stadt-rabenau.de .

Masern – warum impfen?

Ab dem 01.03.2020 gilt das Gesetz für den Schutz vor Masern und zur Stärkung der Impfprävention (Masernschutzgesetz). Damit ändern sich mehrere Paragrafen des Infektionsschutzgesetzes.
Kinder dürfen beispielsweise ohne vorhandenen Impfschutz nicht mehr in eine Kita aufgenommen werden. Erzieher, Lehrer, medizinisches Personal u. v. a. m. müssen fehlende Impfungen bis zu einem Stichtag nachholen. Ansonsten drohen Tätigkeits- oder Berufsverbote und es können Ordnungsgelder bis 2.500 Euro verhängt werden.
Mit dem neuen Gesetz, das ab März 2020 in Kraft tritt, soll gewährleistet werden, dass mindestens 95 % der Bevölkerung geimpft sind. Immer noch halten 10 - 20 % der Bevölkerung Masern für keine schwere Erkrankung. Auffassungen, wonach Masern die Persönlichkeitsreifung eines Kindes befördern, auf chronische Krankheiten eine heilende Wirkung haben, das Allergierisiko senken oder das Immunsystem stärken, sind längst widerlegt. Das Gegenteil ist der Fall. Wissenschaftlich bewiesen ist, dass Masernviren bestimmte Gedächtniszellen befallen und zerstören. Dadurch kommt es zu einem Verlust der bisher erworbenen Abwehr gegen bereits durchgemachte Infektionen. Dies erhöht die Infektanfälligkeit und damit die Sterberate.
Masern sind hochansteckend. Ein Kontakt ohne bestehenden Schutz führt in über 95 % zu einer Erkrankung. Bei 1000 Erkrankten kommt es zu bis zu 140 Mittelohrentzündungen, bis zu 90 Lungenentzündungen und bis zu drei Gehirnentzündungen. Auch Todesfälle können nicht ausgeschlossen werden. Bei schweren Immundefekten oder einer Immununterdrückung (Immunsuppression) liegt die Sterberate an Masern bei 30 %. Besonders tragisch ist die so genannte Subakute Sklerosierende Panencephalitis, eine immer tödlich verlaufende Hirndegeneration.
Die meisten Masernviren kommen aus dem Ausland zu uns, auch aus nahen Ländern wie der Ukraine, Rumänien oder Frankreich.
Und besonders unverständlich ist: Da heute die meisten Menschen infolge des Erfolges der Impfprogramme selbst nicht mehr an Masern und seinen schweren Komplikationen erkranken, geht das Wissen um die Gefährlichkeit verloren. Appelle an Vernunft und Gemeinsinn haben nicht zu einer Verbesserung geführt – daher gibt es nun das Masernschutzgesetz.
Kontakt:
Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Amt für Gesundheits- und Verbraucherschutz
Schloßhof 2/4
01796 Pirna
Telefon: 03501 515-2301
E-Mail: gesundheitsamt@landratsamt-pirna.de

Mitteilung für Imker – Monitoring zur Amerikanischen Faulbrut

Das Amt für Gesundheits- und Verbraucherschutz informiert:

Mitteilung für Imker – Monitoring zur Amerikanischen Faulbrut

Im Freistaat Sachsen wird ab diesem Jahr ein flächendeckendes Monitoring zur Amerikanischen Faulbrut der Bienen mit einer Laufzeit von vier Jahren starten. Es sollen bis 2022 alle Bienenvölker im Freistaat flächendeckend untersucht werden. Mit dem Monitoring sollen noch nicht entdeckte Infektionsherde aufgedeckt werden, damit die Sanierung von Gebieten mit erkrankten Bienenvölkern erfolgreich durchgeführt werden kann. Die amtlichen Proben werden entweder durch einen beauftragen Bienenseuchensachverständigen oder einen amtlichen Tierarzt entnommen. Die Kosten trägt der Freistaat Sachsen.
Alle Informationen lesen Sie hier: Pressemitteilung_Information für Imker

Lärmaktionsplan der Stadt Rabenau

Am 11.06.2018 wurde der Lärmaktionsplan ohne Maßnahmeplan der Stadt Rabenau aufgestellt.
Lärmaktionsplan 2018

Aufbau eines kommunalen Energiemanagementsystems

Die Stadtverwaltung Rabenau wird mit Hilfe eines von der Sächsischen Energieagentur – SAENA GmbH entwickelten Verfahrens ein professionelles, kommunales Energiemanagementsystem aufbauen. Im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft koordiniert die SAENA diesen Prozess. Ziel ist es, bestehende Effizienz- und Einsparpotenziale bei der Bewirtschaftung kommunaler Liegenschaften zu ermitteln und umzusetzen.

Das Vorhaben wird durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Freistaat Sachsen gefördert.

EFRE Förderung      Freistaat Sachsen