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Sonderausstellungen im Deutschen Stuhlbaumuseum

 50 Jahre Kunstkreis bannewitz
50 Jahre Kunst-Kreis Bannewitz – Malerei+Grafik

26. November 2017 – 28. Januar 2018

Im November 1967 gründete Dieter Mattheus, damals Grafiker für Öffentlichkeitsarbeit im VEB Kompressorenbau Bannewitz, gemeinsam mit seinem Kollegen Wolfgang Hauswald und zwei Schülern der 9. Klasse, Gunther Hauswald und Ulrich Schramm, den Mal- und Zeichenzirkel Bannewitz. Alle Vier sind heute noch im jetzigen Kunst-Kreis Bannewitz tätig. Diese Tatsache ist Beweis für einen festen Zusammenhalt und Qualität der künstlerischen Arbeit.

Die Anzahl der Zirkelmitglieder wuchs schnell. Angehörige der verschiedensten Berufsgruppen zeigten Interesse an der Arbeit des Mal- und Zeichenzirkels, so waren Ingenieure, Messtechniker, aber auch Köchinnen und Schlosser im Zirkel tätig. Unter der Leitung von Dieter Mattheus, der sich in einem Sonderstudium an der Dresdener Hochschule für Bildende Künste für seine Tätigkeit als Zirkelleiter qualifizierte, erwarben die Zirkelmitglieder Kenntnisse und Fähigkeiten in den verschiedenen darstellenden/grafischen Techniken wie Kaltnadelradierung, Lithographie, Monographie.

Aber im Zirkel ging es nicht nur um das Malen und den Austausch zum künstlerischen Schaffen, in ihrer Freizeit unternahmen die Zirkelmitglieder gemeinsame Aktivitäten. Höhepunkt waren Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung mit und ohne Familie, mit und ohne Skizzenbücher und Staffelei. Reisen führten sie nach Prag und Moskau sowie nach Venedig, Paris und Hamburg.

Heute sind 20 Mitglieder im Verein tätig, darunter 12 Frauen. Ihren 50. Jahrestag begingen sie mit einer Reise nach Andalusien, um dort in den weißen Dörfern nach Herzenslust zu malen.

Aus Anlass des 50-jährigen Bestehens zeigt das Deutsche Stuhlbaumuseum vom 26.11.2017 bis 28.1.2018 eine Ausstellung, die Einblick in das Schaffen der Kunstfreunde gibt.

Holz-Kabinett

Ab sofort ist das Holz-Kabinett im Stuhlbaumuseum unter dem Titel „Holz- Faszination und Nutzen“ wieder geöffnet.
Neben dem Teil der Ausstellung „Holz in seiner Schönheit und Vielfalt“ sehen Sie auch eine Holzsammlung von Harald Türke, erfahren Wissenswertes zu Xylotheken, und dürfen sich durch Kunstwerke, Grafik, Fotografie und didaktisches Material an der Faszination des Holzes erfreuen.
In Kürze werden wir auch die Nutzung von Holz im Stuhl- und Möbelbau vorstellen und die didaktische Strecke erweitern.

Die  Xylotheken
(griech.: von xylon  - Holz und theke - Aufbewahrungsort)
Im 18. und 19. Jahrhundert erfuhr die „Naturkunde“ einen deutlichen Aufschwung. In dieser Zeit entstanden die ersten Spezialsammlungen nicht nur von Insekten und Vögeln, sondern auch von Holzarten. Diese Xylotheken genannten Sammlungen,  wurden in Form von Büchern gestaltet, deshalb auch die Bezeichnung Holzbibliothek.

Holzgestaltung Harald Türke
Harald Türke und Aglaja Hertling wohnen und arbeiten in einem 1791 gebauten Vierseithof bei Meißen. Beide berührt der Zauber des natürlich Gewachsenen, des Lebens. Das drücken sie nicht nur in ihrer Lebensweise, in der Liebe zum Natürlichen, sondern auch in ihrem Tun in der Werkstatt aus. Die Ästhetik ihrer Holzbücher strahlt die Liebe zum Detail aus und lässt uns stauen: wie schön ist doch ein Stück Holz: wie erstaunlich gewachsen, unterschiedlich in Farbe und Maserung.
ww.holzgestalter.com

Holz in seiner Schönheit und Vielfalt

Dr. paed. Christian Schmerler war seit 2004 ehrenamtlich und besonders engagiert in unserem Museum tätig. Er hat seit seinem Eintritt in das Berufsleben eine aktive Hinwendung zum Holz und dessen kunsthandwerkliche Bearbeitung entwickelt. Die hier ausgestellten Exponate wurden von ihm persönlich gefertigt. Mit seiner über 12 Jahre lang gezeigten Ausstellungen „Holz in seiner Schönheit und Vielfalt“ und Führungen im Stuhlbaumuseum trug er wirkungsvoll dazu bei, die Schönheit des in der Natur wachsenden Werkstoffes Holz zu vermitteln. Der Verein Deutsches Stuhlbaumuseum Rabenau ist Christian Schmerler zu großem Dank verpflichtet und möchte sein Andenken bewahren. Wir zeigen deshalb hier einen Teil seiner Exponate und geben damit Einblick in seine umfangreiche Sammlung, die weiterhin Bestand hat.
Informationen zu Chr. Schmerler und seinem Lebenswerk finden Sie unter www.holzfreund-schmerler.de